Professionelle Haarverlängerung für Dichte, lange, glänzende Haare – Die Möglichkeiten

Fast jede Frau träumt von einer langen, dichten, wallenden Haarmähne. Manch einer können die Haare nicht lang genug sein. Doch den meisten ist dies von der Natur aus oder durch stetige chemische Behandlungen nicht vergönnt. Professionelle Haarverlängerungen, wie sie beispielsweise bei Coiffeur Barbara Dvorak angeboten werden, sollen hier Abhilfe schaffen. Wie wurde in folgendem Artikel zusammengefasst. 

Professionelle Haarverlängerung – Für jede Frau?   

Wer mit seiner Haarpracht unzufrieden ist, sollte sich unbedingt in professionelle Hände begeben. Nicht jeder Kopf ist gleich und so ist auch nicht jede Art der Haarverlängerung für jeden Typ geeignet. Bei der Wahl der Methode zur Haarverlängerung sollten die Eigenhaardicke sowie auch die Dichte beachtet werden. Ebenso ist zu beachten, ob es nicht krankheitsbedingt bereits kahle oder sehr undichte Stellen gibt. Ein weiteres Kriterium ist Gesundheit des Eigenhaars.   

Bei einer professionellen Haarverlängerung wählt der Profi gezielt die Methode, die das eigene Haar am wenigsten beansprucht. Hierbei muss der Spezialist auf die Verarbeitung sowie die Beschaffenheit, der „falschen" Haare achten. Ebenso wichtig ist auch die Art, wie diese Haarteile an das eigene Haar angebracht werden.   

Haare, Haare und noch mehr Haare   

In unseren Bereiten ist es üblich, dass Spezialisten ausschließlich mit Echthaar arbeiten. Jedoch muss hier ebenso unter vielen Qualitäten unterschieden werden. Die beste Qualität bei europäischem Eigenhaar sind noch immer naturbelassene europäische Haare. Diese Haare stammen meist aus Skandinavien, Russland und dem Kaukasus. Doch auch indische, brasilianische oder chinesische Haare werden bereits angeboten. Am ähnlichsten in der Konsistenz sind dabei die indischen Haare und eigenen sich somit am zweitbesten.   

Die Methoden zur professionellen Haarverlängerung im Überblick   

Die wohl bekannteste Methode bei einer professionellen Haarverlängerung ist die Schweißtechnik mit sogenannten Extensions. Dabei werden einzelne Haarsträhnen, welche mit sogenannten Keratinbondings versehen sind, verwendet. Das Keratinbonding ist ein fingernagelförmiges Verbindungsstück am Anfang der Haarsträhne, welches wachsähnlich ist. Mittels Wärme wird dieses dann geschmolzen und ins Eigenhaar Strähne für Strähne eingearbeitet. Für eine gesamte Haarverlängerung werden dabei rund 150 bis 200 Strähnen verarbeitet.   

Die Microring-Methode wird ebenso mit Haarsträhnen angebracht. Der Unterschied zur Schweißtechnik ist jedoch die Anbringung und das Keratinbonding. Für diese Methode benötigt es Verbindungen aus Keratin in Form von kleinen Röllchen. Die Extensionssträhne wird dann mit einem kleinen Metallring an der Strähne des eigenen Haars befestigt. Hierbei werden weder Hitze noch Chemikalien eingesetzt, was diese Methode zu einer besonders schonenden macht.   

Eine modernere Methode stellen sogenannte Skinwefts oder Tape-Extensions dar. Hierbei handelt es sich um Haare, welche an einem Silikonstreifen in einer langen Reihe nebeneinander hängen. Mittels eines speziellen Klebebands oder Klebers werden davon rund 4cm lange Stücke ins Haar geklebt. Für eine volle Haarverlängerung benötigt der Profi in etwa 30 bis 40 Stücke je nach Beschaffenheit des Ausgangshaars.   

Exotische Varianten bei der künstlichen Verlängerung der Haare   

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich auch südländische Methoden aus Afrika oder Mittelamerika. Besonders die schonenden und natürlichen Vorgänge beim Einarbeiten der Haare machen diese Arten sehr attraktiv. Von speziellen Flecht- bis Knüpftechniken werden auch Techniken angewandt, bei denen Nadel und Faden zum Einsatz kommen.   

Durch die Vielzahl der mittlerweile möglichen Methoden bleibt keiner Frau eine wallende, dichte und besonders lange Haarmähne verwehrt. Da bleibt nur noch die Qual ob mit bunten Strähnen oder doch nur Highlights, schulterlang, brustlang oder doch lieber gleich bis zum Po die Haare verlängert werden sollen.


Teilen